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Mit 14 Jahren wurde ich konfirmiert. Was ich bis dahin von Gott verstanden hatte, war wohl sehr wenig. Jesus kam in meinen Gedanken nicht vor, aber Gott war da und ich betete oft - meistens jedoch nur, wenn ich in Schwierigkeiten war. Aus heutiger Sicht bin ich froh, dass mir meine Mutter in ihrer liebevollen Art immer einen liebenden und keinen zürnenden Gott vorgelebt hat.

Mein erstes bewusstes Erlebnis mit Gott war dieses: Während einer Autofahrt auf glatter Straße überholten wir im Ort einen Mähdrescher. Plötzlich kam uns ein BMW entgegen; ein Ausweichen war unmöglich. Ich legte meinen Arm auf den Arm meines Mannes und sagte laut: "Das war´s!". Ich schloss die Augen und fühlte mich angehoben und wieder abgesetzt. Als ich die Augen wieder öffnete, waren wir am Ortsausgang angelangt und es war kein einziges Fahrzeug mehr zu sehen. Wir sprachen gleich über unsere "Empfindung" und mein Mann hatte es genau so gespürt wie ich. Viele Monate noch hatte ich dieses Gefühl des Hochhebens und Absetzens in meinem Körper. "Danke Gott! Wir waren wohl noch nicht dran.", dachte ich.

Unser Leben ging weiter, wie bisher.

Es gab viel Arbeit, viele Herausforderungen in allen Bereichen des Lebens. All das habe ich aus eigener Kraft gestemmt, ohne inne zu halten. Dann kam ein massiver gesundheitlicher Zusammenbruch. Ich konnte nichts mehr verrichten, war nur noch erschöpft und voller Schmerzen. Es war so schlimm, dass ich so nicht weiter leben wollte. Da war ich fast 60 Jahre alt. Ich schaute auf meine Bibel und dachte: Dich wollte ich lesen, wenn ich Rentnerin bin. Jetzt habe ich nicht mal Kraft, dich zu halten, noch zu verstehen.

Ich hörte in mir eine Stimme: "Das war es noch nicht. Ich habe noch etwas mit dir vor!" Dieser Satz hat mein Herz nun endlich erreicht. Ich fing an, Gott zu suchen. Es war anfangs nicht einfach. Niemand konnte etwas mit mir oder ich mit den Anderen anfangen. Bibelkreise fand ich nicht, alles schien "verschlossen".

Aber Gott ist gut.

Ich nahm die Bibel und las sie von vorn bis hinten durch. Der Heilige Geist schloss mir das Heilige Wort auf und ließ mich Zusammenhänge erkennen. Das konnte nicht aus mir heraus sein, da ich immer noch so erschöpft war, dass ich weder viel reden noch gedanklich aufnehmen konnte. Nach einigen Enttäuschungen auf der Suche nach Gemeinschaft mit Christen lernte ich liebe Menschen kennen, die mir weiter helfen konnten.

Ich besuchte Heilungsgottesdienste und erlebte Gottes Wirken. Während eines Heilungsgottesdienstes wurde Jesaja 53 über mich gebetet. Jedes Wort davon brannte in meinem Herzen! Ich hatte vorher mitgeteilt, dass ich einen Knoten in der Achsel hatte. Nach dem Gebet sollte ich nachsehen gehen, ob sich etwas verändert hat. Der Knoten war sofort nach dem Gebet verschwunden! Ich konnte nur noch sagen: "Jesus lebt, ER lebt wirklich!!!"

Mein Leben veränderte sich. Tag und Nacht jubelte mein Herz: "Jesus lebt": Ich fühlte mich, als würde ich schweben. Ich betete jeden Abend Jesaja 53 und legte Jesus meine Kraftlosigkeit und Schmerzen hin. Nach etwa vier Wochen ging es mir wieder richtig gut!!!

Nur die andauernden Herzschmerzen blieben. Ich war Gast einer Veranstaltung der "Christen im Beruf" hier in unserer Gegend. Eine Gruppe führte uns im Lobpreis. Da kam ein Mann aus dieser Gruppe auf mich zu, zeigte auf meine linke Seite und fragte: "Was hast du da?" Ich erzählte ihm von den dauernden Herzschmerzen. Er sagte mir: "Geh die Treppe rauf und runter! Du bist geheilt!" Ich war total erschrocken, kannte so ein Handeln nicht und blieb, wo ich war. Nach einiger Zeit kam er wieder und fragte mich, ob ich gegangen sei. Als ich verneinte, forderte er mich mit denselben Worten auf. Endlich war ich mutig und gehorsam genug und lief los. Erst hatte mich mein Stolz davon abgehalten, dieser Aufforderung des Heiligen Geistes, ausgesprochen durch diesen Mann, zu folgen.

Die Herzschmerzen waren ab diesem Zeitpunkt und sind bis heute weg! Halleluja, GOTT ist gut. Alle Jahre hat mir das Gebet mit Vertrauen auf das, was uns in Jesaja 53 und im ganzen Wort Gottes gesagt wird, Gesundheit für mich und andere gebracht. Ich lege jeden Tag neu in JESU Hand und bin dankbar für Seine Führung, jede Bewahrung, für Seine Liebe und die Gewissheit, dass ER lebt und für mich und jeden Menschen gestorben ist, damit wir alle frei sind.

Im Jahre 2008 erhielt ich die Diagnose "Krebs" im Eierstock. Die Welt schien stillzustehen; es fühlte sich an, als ob alles in einer Sekunde zusammenbricht. Ich war schon auf dem Glaubensweg, aber Jesus hatte ich noch nicht bewusst als meinen Herrn angenommen. So erschüttert, wie ich war, hatte ich aber keine Wut, sondern fragte immer wieder: "Gott, was ist das für ein Weg?"

Nach dieser Diagnose folgte ein schwerer, langer Weg; ein weiterer Krebsherd wurde entdeckt, drei Operationen, drei Mal auf Befundergebnisse warten, dreimal etwas aushalten, was man überhaupt nicht beeinflussen kann. Nach der 2. OP, im Duschraum des Krankenhauses, konnte ich in einem von vielen verzweifelten Gebeten zum ersten Mal sagen: "Jesus, ich liebe dich", mitten in einer so schweren Zeit. Ich war selbst total überrascht.

Nach der 3. OP und dem zermürbenden Warten auf das Laborergebnis, was über eine weitere Behandlung mit oder ohne Chemo entscheiden würde, war ich völlig fertig und verzweifelt. Meine Mutti gab mir nochmal eindringlich den Rat, Jesus alles hinzulegen, Ihm allein die Herrschaft zu überlassen. Ich konnte nur noch stammelnd beten: " Jesus, ich kann nicht mehr, mach du." SOFORT erhielt ich eine Antwort. Es war wie ein "ganz leiser" Gedanke, von weit her, aber er wiederholte sich immer wieder. Die Worte waren: "Hab ich doch schon, ist doch alles gut. Hab ich doch schon, ist doch alles gut." Ich war baff. Eine Wortwahl, als wenn man mit einem kleinen Kind redet. Ich war erstaunt, wankelmütig, aber auch getröstet.

Am nächsten Tag kam der Arzt zu mir und sagte, dass die Lymphe frei von Krebszellen seien, ich bin gesund und brauche keine weitere Behandlung!!! Ich fiel ihm um den Hals und rief: "Danke, Jesus, Halleluja."

Eigentlich habe ich alle Geschehnisse dieser Zeit erst nach ungefähr einem halben Jahr richtig verstanden. Ich brauche wahrscheinlich für alles etwas länger. Aber GOTT weiß das und hat Geduld. Ich bin so froh.

Jeder Tag ist seitdem ein besonderes Geschenk und ich halte diese schwere Zeit in Ehren als meine besondere Berührung und Rettung durch Jesus. Ich habe mich dann bewusst bekehrt, Jesus mein Leben übergeben und mich taufen lassen. Ich weiß, dass dies trotz der schlimmen Stunden das Beste ist, was mir passieren konnte. Ich habe Glauben an Jesus geschenkt bekommen.

 

 

Diese Worte betete ich inständig, unter Tränen, aber aus vollstem Herzen. Was war passiert? Nach fast sechs Monaten wollte ich endlich zu meinem Freund nach Kuba fliegen und ihn besuchen (er macht dort ein freiwilliges Jahr). Alles war gepackt, der Flug monatelang gebucht, ich war pünktlich am Flughafen in Berlin. Doch ich durfte nicht starten wegem fehlendem Transitvisum für Toronto, wo ich umsteigen sollte. Mein erster Flug, allein, gleich beim Check-In gescheitert. Das langherbeigesehnte Treffen schien auf einmal so unfassbar weit.

"Gott, nicht mein Wille, sondern dein Wiille geschehe! Wenn du willst, dass ich nach Kuba zu meinem Freund komme, dann bring du mich dort hin. Und wenn nicht, hilf mir, auch das zu ertragen."

Nach einigem Hin und Her stand fest: Heute kannst du nicht mehr fliegen. Doch Gottes Wille war nicht, dass ich aufgebe, sondern, dass ich ihm vertraue.

So startete ich zwei Tage später mit neu gebuchtem Flug, Umstieg nur in Deutschland. Kurz vor der Landung kam erneut große Unruhe und Ungewissheit in mir auf: Hatte mein Freund mitbekommen, dass ich komme? Ich wusste es nicht, denn er hatte sein Handy verloren und nur sporadisch Internetzugang. Nein, er hatte es nicht mitbekommen. Aber Gott sorgte für mich: Er nahm mir meine Übelkeit und schenkte mir Klarheit, nachdem ich völlig überfordert am Flughafen in Havanna zu ihm schrie. Er sorgte dafür, dass eine SMS aus Deutschland ankam, in der stand, dass mein Freund immer noch nicht auf E-Mails geantwortet hat. (Es kann manchmal einige Stunden dauern, bis SMS übertragen werden.) Das war für mich die Bestätigung, das Zeichen, um das ich Gott gebeten hatte. So nahm ich mein Gepäck und suchte ein Taxi - ohne Spanischkenntnisse ein kleines Abenteuer. Gott schickte mir englischsprechende, hilfsbereite Kubaner. Die Adresse, die ich dem Taxifahrer geben konnte, hatte ich nur, weil ich dachte, sie für eine Zollerklärung zu benötigen (was nicht der Fall war). Dort angekommen, war meine Ansprechperson nicht vor Ort, auch telefonisch nicht erreichbar. Gott schickte mir einen spanischen Freiwilligen, der selbst erst seit vier Tagen in Kuba war, gut Englisch sprach und vermittelte. Wieder nach einigem Hin und Her saß ich in einem Auto mit fünf Kubanern und dem Spanier auf dem Weg zur Wohnung meines Freundes. "Hoffentlich ist er zu Hause, hoffentlich arbeitet er nicht oder ist zu Freunden gegangen. Herr, hilf mir.", ratterte es durch meinen Kopf. Gott erhörte mein Gebet: Ich durfte meinem völlig überraschten Freund in die Arme fallen.

Die ganze Zeit über versorgte Jesus mich mit allem, was ich brauchte: Klarheit, Weisheit, Kraft, die richtigen Leute zur richtigen Zeit und er gab mir seinen Frieden. Es war ein Abenteuer, bei dem ich erleben durfte, wie Gott mich in seiner Liebe trägt und wie viel größer seine Pläne sind als unsere.

 

 

 

 

Vor etwa 3 Jahren hatte ich Probleme mit meinem linken Auge. Es kam zu Blutungen darin und als Folge zu einer Glaskörperablösung. Ich konnte mit dem Auge nur noch verschwommen sehen. Der Zustand verschlechterte sich zunehmend.  So war ich über Monate in augenärztlicher Behandlung. Auch beteten wir zu Hause und in der Gemeinde um Heilung. Aber zunächst änderte sich nichts. So wurde schließlich ein OP-Termin in der Magdeburger Uni-Klinik angesetzt. Ich kam an dem Tag vormittags dort an und wurde zur OP vorbereitet einschl. (Teil-) Narkose. Als ich am Nachmittag operiert werden sollte, traute die Ärztin ihren Augen nicht... Sie holte den Oberarzt und dieser dann den Chefarzt... Der sagte schließlich: "Tja, was sollen wir hier operieren? Da ist nichts! Das Auge ist gesund!" Ich konnte noch am selben Tag wieder Auto fahren... Ich bin Gott dankbar für dieses Wunder und kann deshalb Mut machen, für Heilung zu beten.