Ähnliche Umstände – aber Gott hat mein Innerstes komplett verändert

Im Laufe des letzten halben Jahres gab es immer wieder Krisengespräche in der Kita meines Kindes. Es ging um grenzüberschreitendes sowie selbst- und fremdgefährdendes Verhalten von ihm innerhalb der Kita – so weit, dass sogar eine Beendigung der Betreuung im Raum stand.

Meine erste Reaktion war damals ein totaler Zusammenbruch: Weinen, Verzweiflung und ein Hilferuf im Natürlichen – Gespräche mit dem Jugendamt, dem Sozialamt …

Gott hat dann dafür gesorgt, dass in übernatürlicher Geschwindigkeit eine 1:1-Betreuung für ihn für 20 Stunden in der Woche genehmigt wurde. Der Kitaplatz war also gesichert.
Danke, Jesus!

Die Krisengespräche wurden weniger.

Letzten Freitag war der letzte Schultag der Lebensart Schule, Jahrgang 25/26, und wie jeden Tag wurde gefragt, wer etwas mit Jesus erlebt hatte.

An diesem Morgen gab es vor der Schule wieder ein Krisengespräch mit der Kitaleitung. Gleiches Thema, gleiche Verzweiflung und Ratlosigkeit seitens der Betreuung.

Gott hat aber im Laufe des letzten halben Jahres meinen Umgang mit dieser Krise massiv verändert, ohne dass ich es bewusst bemerkt hatte und ohne dass ich aktiv etwas dafür getan hatte.

Als die Frage nach einem Zeugnis gestellt wurde, reflektierte ich plötzlich:

Meine Reaktion an diesem Freitagmorgen war vollkommen verändert.

Während des Kitagesprächs war ich übernatürlich ruhig, und Gottes Frieden war in mir und breitete sich in der ganzen Situation aus. Ich war die ganze Zeit im Gespräch mit dem Heiligen Geist, und er zeigte mir ganz klar, was die nächsten Schritte sind, die ich im Natürlichen gehen kann, und wie und wann ich sie angehen soll.

Nach dem Gespräch war meine erste Reaktion ein Hilferuf zu Gott, weil mir klar war: Aus eigener Kraft geht es nicht. Weder aus meiner Kraft noch aus der der Betreuungskräfte.

Über all dem steht der Friede Gottes und die Gewissheit: Er ist in Kontrolle. Er hat es in der Hand.

Die Umstände haben sich kaum verändert, aber Gott hat mein Innerstes verändert und meinen Umgang damit.

Ich bin so dankbar für seinen Frieden.