Jesus ist auch in Stendal unterwegs und begegnet den Menschen ganz individuell, wie sie es brauchen und annehmen können
Auch nach dem Missiontrip in Wismar hat Jesus hier in Stendal Menschen berührt.
Ich durfte einer Frau mit Kopfschmerzen, die auch psychisch/emotional angeschlagen war, begegnen. Ich durfte ihre Hand nehmen und sie anlächeln und sie durfte die Kraft des Heiligen Geistes spüren durch Wärme in der Hand und im Oberarm. Dabei sind die Kopfschmerzen weniger geworden und sich fühlte sich ruhiger/gelassener. Ich habe ihr auch eine Karte von unserer Vineyard mitgeben können.
Ich bin einer Frau mit einer Freundin begegnet, mit der wir bei unserem letzten Einsatz hier in Stendal eine krasse Begegnung hatten. Sie erzählte, dass ihre Mutter auch heute noch davon redet. Wir haben ein gutes Gespräch miteinander gehabt und seitdem war sie auch wieder bei uns in der Gemeinde im Gottesdienst.
Ich bin einem Mann begegnet, der eigentlich dabei war, sein Fahrrad zu reparieren. Auch ihm durfte ich die Hand geben und ihn anlächeln. Obwohl es auch körperliche Baustellen hatte, hat ihn Gott ganz anders berührt. Es ist körperlich vielleicht nichts passiert, aber er fing an, mir seine Lebensgeschichte zu erzählen (an einer Stelle, ist er selbst kurz drüber gestolpert, dass er so viel erzählt) und ich hatte das Gefühl tief in sein Leben schauen zu dürfen und dass Gott mir sein Herz für diesen Mann zeigen wollte.
Ich glaube, dass konnte ich erst im Nachhinein feststellen und es war heilsam für mich, zu erkennen, dass Gott nicht immer nur körperlich wirkt oder dass es spektakulär aussehen oder sich anhören muss, sondern dass Gott manchmal innerlich Menschen ganz leicht anrührt, auch wenn sie es vielleicht selbst noch nicht erkennen können und ich eben nicht immer sehen kann, was Gott tut und ich das in seine Hände legen muss - es ist seine Entscheidung, ich kann mich nur zur Verfügung stellen.
Einer anderen Frau durfte ich auf einer Bank vor der Post begegnen, die Rückenschmerzen hatte. Bei ihr sind die Schmerzen bei einem Lächeln weniger geworden und sie konnte den Heiligen Geist in Form von Kribbeln wahrnehmen.
Auf dem Nachhauseweg ist mir eine Frau mit einer Krücke in den Blick gekommen. Ich war mir unsicher wie ich sie ansprechen kann, weil sie vor mir lief und ich sie nicht von hinten ansprechen wollte. Ich bin nach unsicherem hinter/neben ihr, dann schlussendlich an ihr vorbei gegangen. Ich bin über MäcGeiz gestolpert und hab dort eine Kleinigkeit gekauft. Ich bin dann raus und musste sofort wieder an diese Frau denken - "sie ist sicher wieder vor mir". Ich bin dann zur Marienkirche gekommen und da hatte sie sich wohl hingesetzt und war gerade dabei zu gehen. Ich habe sie angesprochen und gefragt, was passiert sei. Wir hatten ein nettes Gespräch auf der Bank, ich durfte sie anlächeln und für sie beten. Schlussendlich habe ich sie noch nach Hause begleitet. Sie hatte sich sehr darüber gefreut und meinte "vielleicht sieht man sich ja jetzt öfter".